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Wir kämpfen dafür, dass ihr nicht mehr kämpfen müsst
Montag, den 09. Mai 2016 um 06:25 Uhr

gj-bw

 

Die GRÜNE JUGEND Hannover kritisiert die millionenschwere bundesweite Werbekampagne der Bundeswehr. Das gezielte Anwerben von jungen Menschen verurteilen wir aufs Schärfste.

 

Kein Werben für's Sterben


Seit einigen Monaten wird in der gesamten Bundesrepublik und vor Allem in Großstädten für eine Karriere bei der Bundeswehr geworben. Das von Ursula von der Leyen (CDU) geführte Verteidigungsministerium gibt hierfür mehrere Millionen Euro aus. Auf Großflächenplakaten und Werbespots im Internet sowie Anzeigenschaltungen in Zeitungen und Magazinen werden platte Weltbilder auf perfide Weise angesprochen, teilweise gleicht die Werbung denen von sogenannten Egoshootern. Außerdem wird der Eindruck erweckt, es handele sich bei der Bundeswehr um einen ganz normalen Arbeitgeber und die Jobs wären wie jeder andere auch. Jedoch ist ein Job als IT-Spezialist bei der Bundeswehr aufgrund der gesetzlichen Aufgaben des Militärs nicht mit einem Job als IT-Techniker beispielsweise bei einem Versicherungsunternehmen zu vergleichen.

 

Auch der Versuch, mit "coolen" Sprüchen gerade junge Menschen anzusprechen misslingt unserer Ansicht nach komplett. Beispielsweise Sprüche wie "Wie viel PS hat deine Ausbildung?" oder "Wahre Stärke findet sich nicht zwischen zwei Hanteln" finden wir äußerst unangebracht, da es hier um Werbung für eine Armee, also für das berufsbedingte Töten geht. Selbst scheinbarer "Witz" ist hier fehl am Platz. Eine gescheiterte Friedens- und Außenpolitik kann nicht mit einer Stärkung und Aufrüstung der Bundeswehr und sicherheitspolitischen Schnellschüssen aufgewogen werden. Unterm Strich geht es immer um Menschenleben.

 

Bundeswehr raus aus den Schulen


Die gezielte, massive und leider auch erfolgreiche Anwerbung von Minderjährigen, vor Allem 17-jähriger Menschen zur Ausbildung für den Krieg, also zum Töten, kritisieren wir besonders. Gerade als politische Jugendorganisation wehren wir uns gegen dieses unverantwortliche Vorgehen. Hierzu gehört auch die gezielte Werbung an Schulen, die oft als "unabhängige Aufklärung" getarnt die Aufgaben der Bundeswehr unkritisch und einseitig darstellt. Soldat*innen in der Schule sind eine Gefahr für eine friedliche und offene Gesellschaft, in der gewaltfreie Konfliktlösungen immer Vorrang haben müssen.

 

Weiterführende Links zum Thema:

 

http://www.machwaszaehlt.de/

http://www.bento.de/future/bundeswehr-werbekampagne-mach-was-wirklich-zaehlt-107206/

http://www.gj-nds.de/beschluesse/beschluss/67-mit-krieg-laesst-sich-nicht-gut-werbung-machen/

http://www.gj-nds.de/beschluesse/beschluss/89-frieden-fuer-alle/

http://www.gj-nds.de/beschluesse/beschluss/64-stell-dir-vor-es-ist-krieg-und-niemand-hat-eine-waffe/

https://gruene-jugend.de/junggrune-visionen-fur-den-frieden/

 

 

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