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GRÜNE JUGEND Hannover ruft anlässlich der EuroTier zu Umdenken in der Tierhaltung auf
Donnerstag, den 10. November 2016 um 07:33 Uhr

Die GRÜNE JUGEND Hannover unterstützt einen Aufruf der „animalclimateaction“ zur Demonstration gegen klimaschädliche Tierproduktion und Massentierhaltung anlässlich der Tierhaltungsmesse EuroTier, die vom 15.-18. November in Hannover stattfindet.

Dazu erklärt Svenja von der Ortsgruppe:
„Die Messe steht sinnbildlich für eine Industrie, die Verursacher von Massentierhaltung und Tierquälerei ist und in erheblichem Maße zum menschengemachten Klimawandel beiträgt. Allein in Deutschland wurden 2015 776,5 Mio. Tiere geschlachtet. Je nach Tierart kamen dabei nur 0,7- 2,4% aus biologischer Haltung.
Verschiedene Tierschutzorganisationen haben immer wieder unter Beweis gestellt, dass viele Tiere unter grausamen Bedingungen leben und häufig auch geschlachtet werden. Die nicht artgerechte Mast sorgt für auffälliges Verhalten, wie Kannibalismus, Selbstverletzung und andere Störungen.
Zudem trägt die Tierhaltung in erheblichem Maße zum Klimawandel bei: Heute wird die globale Tierproduktion für einen beachtlichen Anteil des Treibhausgasausstoßes verantwortlich gemacht. Deswegen rufen wir dazu auf, sich an den Protesten am 12.11. auf dem Opernplatz zu beteiligen und ein deutliches Zeichen gegen Massentierhaltung zu setzen.“

Bela ergänzt:
„Vor dem Hintergrund der Klimaziele von Paris und der Verantwortung, die wir gegenüber unserem Planeten haben, aber auch vor dem Hintergrund von unfassbarem Tierleid fordern wir in der Agrarpolitik endlich umzudenken. Wir können nicht hinnehmen, dass Massentierhaltung in erheblichem Maße staatlich subventioniert wird, dass Fleisch am Markt künstlich billig gedrückt wird und dass die Einhaltung von Tierhaltungsstandards nicht flächendeckend rechtmäßig kontrolliert wird. Außerdem rufen wir dazu auf, auch für die konventionelle Tierhaltung Tierwohlstandards erheblich anzuheben und nachhaltige Tierhaltung stärker zu unterstützen.“

 

 

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