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Mi. 23.05.2012 ab 18Uhr

 

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7
Mai
    Viel erreicht - für noch mehr kämpfen! Für eine rot-grüne Perspektive

GEMEINSAME ERKLÄRUNG VON JUSOS UND GRÜNE JUGEND

Viel erreicht - für noch mehr kämpfen!
Für eine rot-grüne Perspektive in der Region Hannover und in Niedersachsen


Die Region Hannover ist ein wichtiges und erfolgreiches rot-grünes Projekt. Die Gebietskörperschaft übernimmt wichtige Aufgaben und sorgt für einen gerechten Interessenausgleich zwischen den 21 Kommunen. In den vergangen Jahren haben SPD und Grüne in der Region viel erreicht. Jetzt gilt es den gemeinsamen Weg weiter zu beschreiten.

Gemeinsam für sozialen Ausgleich

In der Region Hannover gibt es immer noch starke soziale Ungleichheiten. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren unser Ziel ernstgenommen alle Menschen am Leben teilhaben zu lassen. Das Sozialticket ermöglicht vielen Menschen Mobilität, die bisher ausgeschlossen waren. Mit unserem Ziel die Jugendarbeitslosigkeit in der Region Hannover auf null zu senken, haben wir ein ehrgeiziges Ziel, dass klare progressive Mehrheiten braucht.

Gemeinsam für ökologische Nachhaltigkeit

In der letzten Wahlperiode hat Rot-Grün wichtige Beschlüsse für eine ökologisch nachhaltige Region Hannover getroffen. Einer davon ist das Ziel bis 2020 die Region Hannover klimaneutral zu machen. Mit unserem Ziel zukünftig ein Prozent des Regionshaushaltes für energetische Sanierung einzustellen, übernehmen wir die Verantwortung unseren Anteil am Klimaschutz zu übernehmen.

Gemeinsam gegen Rechts


In der Region Hannover gibt es stärker werdende Probleme mit Neonazis und rechten Gewalttaten. Am 1. Mai zogen etwa ein Dutzend Mitglieder von "Besseres Hannover" durch einzelne Kommunen in der Region und verbreiteten ihre menschenfeindliche Propaganda. Wir werden den Ausbau des bundesweit einmaligen Erinnerungsortes „Gedenkstätte Ahlem“ zur zentralen Gedenkstätte der Region Hannover als Ort der Bildung und der Dokumentation unterstützen, um an die Folgen des Faschismus zu erinnern. Darüber hinaus werden wir eineN BeauftragteN zur Koordinierung von Projekten gegen Rechts in der Region benennen.

Gemeinsam für echte Gleichstellung

Die Gleichstellung der Geschlechter müssen wir auch vor Ort aktiv vorantreiben. Dazu werden wir konsequent Gender Mainstreaming betreiben und beispielsweise eine gendergerechte Sprache etablieren und Sportförderprogramme unter dem Genderaspekt betrachten.

Gemeinsam für eine starke öffentliche Daseinsvorsorge

In den letzten fünf Jahren haben wir es gemeinsam geschafft dem Trend der Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge nicht nachzukommen und haben diese stattdessen in der Region gestärkt. Mit dem Regionsklinikum haben wir eine qualitativ hochwertige öffentliche Gesundheitsversorgung vor Ort. Mit unseren gemeinsamen Anstrengungen aha vor unfairer Konkurrenz zu schützen können wir auch unsere Müllversorgung öffentlich halten.

Gemeinsam für einen Politikwechsel in Niedersachsen


Am 20. Januar 2013 steht die Frage an, ob wir einen Politikwechsel in Niedersachsen schaffen. Nach zehn Jahren schwarz-gelber Regierung ist dieser dringend notwendig. Nur eine rot-grüne Regierung kann eine progressive Politik in Niedersachsen durchführen und die drängenden Probleme des Landes beheben. Die Region Hannover hat gezeigt, dass SPD und Grüne gemeinsam nachhaltige und soziale Politik zum Nutzen aller Menschen machen können und muss deshalb auch weiterhin als Vorbild dienen.

Gemeinsam für eine starke Region Hannover


Die rot-grüne Zusammenarbeit in der Region Hannover beruht auf einer gemeinsamen Vorstellung von guter Politik. In Hinblick auf soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit gibt es keine politischen Mehrheiten jenseits von SPD und Grünen. Die obengenannten Erfolge konnten wir nur miteinander erreichen. Ebenso können wir die angestrebten Ziele nur zusammen erreichen.

Insgesamt halten wir fest: Progressive Politik geht nur gemeinsam!

Deshalb fordern wir als rot-grüne Jugendorganisationen unsere Parteien auf, sich nicht anhand einer einzelnen Frage bezüglich der D-Linie, die nur einen Teil der ganzen Region betrifft, spalten zu lassen, sondern wir wollen, dass sich SPD und Grüne wieder auf das rot-grüne Projekt in der Region Hannover zum Wohle Aller besinnen und sich klar dazu bekennen.


 


 

 
3
Mai
    Der Hanfmarsch Hannover

Am 5. Mai 2012 findet zum ersten Mal der Global Marihuana March in Hannover statt, eine Demonstration, die gegen die Kriminalisierung von CannabiskonsumentInnen und für die Legalisierung des Genuss- und Arzneimittels veranstaltet wird. Die GRÜNE JUGEND Hannover, die als Organisatorin der Demo auftritt, erklärt dazu:

"Das Cannabisverbot ist unwirksam, kontraproduktiv und veraltet. Durch das Verbot lässt sicht keine Beeinflussung des Konsumverhaltens feststellen. Des Weiteren wird der Drogenkonsum durch die Kriminalisierung gefährlicher, da es mit gesundheitsschädlichen Streckmitteln verunreinigt wird und nur durch illegale Verteilsstrukturen verkauft werden kann. Durch die heutige Drogenpolitik wird dem organisierten Verbrechen eine rentable Einnahmequelle gesichert", so Marcel Duda, Veranstaltungsleiter der Demo.

 

Wir fragen uns, warum Drogen wie Alkohol und Nikotin gesellschaftlich anerkannter sind, obwohl sie weitaus größere gesundheitliche Schäden als Cannabis hervorrufen. In Deutschland werden jährlich ca. 1 Mrd. € für die Verfolgung von CannabiskonsumentInnen ausgegeben. "PolizistInnen und RichterInnen haben besseres zu tun, als KifferInnen zu jagen", konstatiert Marcel, Mitglied der GRÜNEN JUGEND Hannover. Durch eine Legalisierung von Cannabis würde der Staatshaushalt geschont werden. Eine sinnvolle Drogenpolitik setzt nicht auf Verbote, sondern auf Prävention und Aufklärung.

 

Deshalb gehen wir am 5. Mai um 14 Uhr auf dem Opernplatz für die sofortige Legalisierung von Cannabis, umfassende Qualitätskontrollen, wissenschaftlich fundierte Grenzwerte für THC im Straßenverkehr und eine ehrliche und wertneutrale Prävention auf die Straße!

 

 


Facebook-Veranstaltung: http://www.facebook.com/events/266020203490983/

 

 
6
Apr
    Aus Tanzverbot wird Tanzgebot!

Anlässlich des Tanzverbotes an Stillen Feiertagen erklärt die Grüne Jugend Hannover (GJH):

Es herrscht ab heute (05.04.) 4 Uhr morgens bis Ostersamstag 24 Uhr das alljährlich kritisierte Tanzverbot. Dies hält die GJH für antiquiert und für einen nicht mehr hin- nehmbaren Zustand: "Das Tanzverbot ist ein Relikt aus Zeiten, in denen nur eine kleine Minderheit nicht in der Kirche war. Das ist heute anders." erklärt ein Mitglied der GJH. Daher unterstützt die GJH die Demonstration "Tanzen gegen das Tanzverbot", welche am Karfreitag um 18 Uhr am Schillerdenkmal startet. Auch wenn die Demonstration unter dem Motto Tanzen gegen das Tanzverbot steht,   so ist nicht abzusehen, ob tatsächlich getanzt wird, denn zu den Auflagen der Demonstration gehört, dass der ernste Charakter des Tages gewahrt bleibt. Ob sich jedoch alle Teilnehmer_innen an dieses Tanzverbot auch während der Demonstration halten werden, ist fraglich. "Wir möchten niemanden, der an diesem Tag trauern möchte, stören, doch wollen wir unsere Freizeit selbst gestalten." so ein GJH-Mitglied weiter. Dem Kommentar des Landesbischhofes Ralf Meisters, der Karfreitag sei eine ausgedehnte Schweigeminute, setzt ein weiteres Grüne Jugend Mitglied entgegen: "Wieviele Menschen nutzen den Tag denn tatsächlich zur Besinnung? Ich brauche keinen kirchlichen Tag, um für meine Trauer und Leid einen Platz zu finden. Ich      trauere wann ich es möchte!"

 

 

Tanzverbot_Demo

 


Weitere Infos: www.tanzen-gegen-tanzverbot.de

 
9
Feb
    GRÜNE JUGEND Hannover unterstützt Anti-Acta-Demo

Aufruf

Gemeinsam können wir ACTA stoppen. ACTA geht uns alle an.

Das freie Internet, wie wir es kennen, steht einer seiner bisher größten Bedrohungen gegenüber: ACTA. Das internationale Handelsabkommen “Anti-Counterfeiting Trade Agreement” steht kurz davor, von der EU und ihren Mitgliedstaaten angenommen zu werden. Doch der Widerstand gegen ACTA wächst weltweit und die erfolgreichen Proteste in Polen zeigen: Gemeinsam können wir ACTA stoppen!

 

WARUM WIR GEGEN ACTA SIND:

  • ACTA ist undemokratisch und hinter verschlossenen Türen verhandelt worden. Während Vertreter der Pharma-, Film- und Musikindustrie mitreden durften, wurden gewählte Abgeordnete und die Zivilgesellschaft ausgeschlossen. Nationale Parlamente oder das EU-Parlament durften also nicht mitreden, sie können nun lediglich zustimmen oder ablehnen.
  • ACTA gefährdet Menschenleben: Harte Sanktionen im Transit sollen den Zugang zu kostengünstigen Medikamenten (Generika) erschweren. Die Leidtragenden sind zumeist Menschen in Entwicklungsländern, welche sich die teure Medizin aus den Industriestaaten nicht leisten können.
  • ACTA bedroht das freie Internet: Provider und Webseiten-Betreiber sollen ermutigt werden, ihre Nutzer zu überwachen und Inhalte herauszufiltern. “Freiwillige” Lösungen zwischen privaten Akteuren werden durch das ACTA-Abkommen gefördert. Dadurch werden unsere Grundrechte in die Hände der Wirtschaft gegeben.
  • ACTA zementiert das veraltete Urheberrecht: Das Abkommen soll eine Grundsatzentscheidung treffen, damit alte und überkommene Geschäftsmodelle in die nächsten Dekaden gerettet werden. Dadurch stellt sich ACTA gegen Innovation und zeitgemäße Modelle, die den Interessen von Nutzern und Kreativen Rechnung tragen. Die rasanten Umbrüche der modernen digitalen Welt werden ignoriert.

WAS WIR ACTA ENTGEGENSTELLEN:

  • Statt Intransparenz und Hinterzimmerpolitik fordern wir Demokratie, Transparenz und die Integration der Zivilgesellschaft bei der Entstehung internationaler Abkommen.
  • Wir wollen eine Politik, die den Menschen stets vor Geschäftsinteressen stellt. Das gilt insbesondere für den Zugang zu Medikamenten.
  • Statt einer gefährlichen Privatisierung des Rechts fordern wir den Erhalt und Ausbau von Grund- und Freiheitsrechten.
  • Wir setzen uns für ein modernes, verständliches und menschenfreundliches Urheberrecht ein, das die Interessen von Kreativen und Nutzern vereint.

WIR FORDERN DESHALB:

  • Den sofortigen Stopp des ACTA-Abkommens.
  • Die Ablehnung des Abkommens durch die Parlamente.

 

Am 11. Februar 2012 findet ein internationaler Aktionstag gegen das ACTA-Abkommen statt. Weltweit werden zehntausende Menschen gegen ACTA protestieren. Geht mit uns in Hannover auf die Straße und kommt zur Demonstration gegen ACTA am 11. Februar um 12 Uhr am Opernplatz in Hannover. Informiert euch und beteiligt euch am ACTA-Aktionstag, auch in anderen Städten. Gemeinsam können wir ACTA aufhalten!

Dies ist eine bunte Demo von Demokraten für Demokraten! Wir werden im Fall der Fälle sehr stark dafür sorgen, dass Antidemokraten keine Plattform geboten wird!

 


Weitere Infos unter www.stopactahannover.de

 
16
Nov
    Antidemokratischen Verfassungsschutz stoppen!

Angesichts  der in den letzten Tagen begonnenen Aufarbeitung der Rolle des  Verfassungsschutz in der rechten Szene fordert die GRÜNE JUGEND Hannover  (GJH):

„Schon seit längerem ist offensichtlich, dass der Verfassungsschutz nicht im Sinne der Verfassung arbeitet. Die Rechtsgüter, die er vorgibt zu  schützen, werden durch ihn regelmäßig übergangen, verletzt und verlacht.  Dass sich V-Leute des Verfassungsschutzes in rechtsradikalen Kreisen engagieren, ist keine neue Erkenntnis. Deshalb fordert die GJH endlich klare Konsequenzen.“

Schon  auf ihrer Landesmitgliederkonferenz Ende Oktober beschloss die GRÜNE  JUGEND Niedersachsen, für die Abschaffung des Verfassungsschutzes  einzutreten. Wir brauchen keine Schlapphüte, die von oben herab  vermeintliche "Extremisten" beobachten und suggerieren, sie hätten alles  unter Kontrolle, während mithilfe von ihnen bezahlter V-Leute Morde  begangen werden. Wir brauchen ein breites gesellschaftliches  Bewusstsein, was für ein Problem Rassisten, Nationalisten, Antisemiten und andere  Anhänger rechter Ideologien tatsächlich in Deutschland sind. Dagegen  muss sich jedeR einzelne einsetzen, das kann und darf keiner Behörde überlassen werden. Bei der Verfolgung von Straftaten wiederum ist der Verfassungsschutz auch keine Hilfe, liegen hier doch alle Befugnisse bei der Polizei. Wozu also diese kontraproduktive, demokratisch kaum kontrollierbare Behörde?

„Der  Verfassungsschutz dient in seiner jetzigen Form vor allem der  Zementierung gestriger Strukturen und verhindert unvoreingenommene  politische Betätigung. Dass er dafür sogar bereit ist, die gewaltverherrlichende rechtsradikale Szene zu unterstützen, bestürzt  mich tief!“, meint Paul, ein Mitglied der GJH.

 
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