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Mittwochs ab 18.00 Uhr

 

 

 
13
Nov
    PM: Gegen Menschenhass und Überfremdungsangst! Kein Fussbreit den Faschisten!

Gegen Menschenhass und Überfremdungsangst! Kein Fussbreit den Faschisten!

Die GRÜNE JUGEND Hannover unterstützt den Protest gegen die für kommenden
Samstag geplante Demonstration von gewaltbereiten Hooligans in Hannover und die beiden Bündnisse "Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus" und "Bunt statt Braun".


Wir schließen uns den Aufrufen für die Gegendemonstrationen an und appelieren,
sich trotz des derzeitigen Verbots der Hooligandemo dem Protest gegen Menschenhass und Überfremdungsangst anzuschließen! Zahlreiche Nazis und
Hooligans haben angekündigt, trotz eines Verbots nach Hannover zu kommen -  umso wichtiger unser Widerstand!

 

Protestkundgebung: Samstag, 15. November, 10 Uhr, Steintor, Hannover

 
7
Nov
    Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus

Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus

Am 26. Oktober fand in Köln ein Aufmarsch der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) statt. Unter diesem Motto rotteten sich rund 5.000 männerbündische Hooligans und Nazis zusammen, um gegen Muslime und Migrant_innen zu hetzen. Währenddessen gab es rassistisch motivierte Gewalt gegen Anwohner_innen, Antifaschist_innen und Pressevertreter_innen. Es war der größte rechte Aufmarsch in Westdeutschland in den letzten Jahren. Während Medien und Offizielle sich noch über das Gewaltpotenzial wundern und sich fragen, wie es dazu kommen konnte, dass untereinander „verfeindete“ im Selbstverständnis „unpolitische“ Hooligans, zusammen mit Neonazis demonstrieren, wurde für den 15. November bereits der nächste Aufmarsch in Hannover angekündigt.

 

Unter dem Motto „Europa gegen den Terror des Islamismus“ wollen Rassist_innen für ihre europäische Leitkultur auf die Straße gehen. Denn es ist nicht etwa der Krieg der faschistischen Gotteskrieger des Islamischen Staat (IS) im Irak und Syrien, der sie zu Protesten anstachelt. Es ist die herbeifantasierte „Überfremdung“ Europas durch Menschen islamischen Glaubens. Der Krieg im nahen Osten ist für sie nur der Aufhänger, um bürgerliche Nationalist_innen und Stammtischrassist_innen unter ihrem Banner versammeln zu können. Denn die Angst vor „Überfremdung“ eint all jene, die ihre Zusammengehörigkeit über Blut und Boden definieren und mit angeblich gemeinsamen Werten in Verbindung bringen. Die Nazis und Hooligans nutzen Rassismus und die direkte Gewalt gegen ihre erklärten Feinde, als Ausdruck ihres Machtwillens.

 

Ähnliche Veranstaltungen für Berlin und Hamburg wurden in den vergangenen Tagen an- und dann wieder abgemeldet. Jetzt wollen die Rassist_innen in Hannover auf die Straße gehen.

 

Wir sagen: In Hannover lauft ihr auch keinen Meter! Wir haben keinen Bock auf Rassismus! Genauso, wie wir den Feldzug und die Ideologie des IS zum Kotzen finden! Wir rufen deshalb dazu auf, am 15. November gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus in Hannover auf die Straße zu gehen!

 

Protestkundgebung: Samstag, 15. November, 10 Uhr, Steintor, Hannover

 

http://15n.blogsport.de

 

Gruppen die den Aufruf unterstützen wollen,können sich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden

 
28
Aug
    Aufruf zum Protest gegen die Einheitsfeier 2014

Am 3. Oktober finden in Hannover die Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit statt. Wo Deutschland gefeiert wird, rufen wir zum Protest, denn: Armut, Ausgrenzung und Leistungszwang gehören in dieser Gesellschaft zum Standard.

Gegen die Einheitsfeier 2014 in Hannover

Am dritten Oktober diesen Jahres ist Hannover Gastgeber des Spektakels rund um die Einheitsfeierlichkeiten. Gefeiert wird an diesem Datum ganz unspektakulär der Stichtag der formellen Übernahme der DDR durch die BRD. In Hannover wird sich der Deutsche Staat anlässlich dieses Tages in Szene setzen und seine Politik würdigen lassen, ohne die nationalistisch aufgeladene feucht-fröhliche Stimmung der Fußballfanmeilen. So oder so – kein Grund zum Feiern. Denn diese Ordnung, die mit der Politik des deutschen Staates gesichert wird, bedeutet immer auch: Armut, Ausgrenzung und Leistungszwang.


Armut


Alles, was diese Gesellschaft bietet und produziert, ist für uns nur gegen Geld zu haben. Dafür, dass das so bleibt sorgt der deutsche Staat. Das Eigentum an Häusern, Fabriken und Rohstoffen bleibt exklusiv Wenigen vorbehalten und wird nach ökonomischem Interesse verwaltet. Um möglichst gute Bedingungen für die eigene nationale Ökonomie zu schaffen, versucht Deutschland als Verwalter neben einer guten Infrastruktur auch für billige Arbeitskräfte zu sorgen. Dies sichert der Staat durch niedrige Sozialleistungen, geringen Kündigungsschutz und Schikanen auf dem Amt. Er sorgt auch durch seine Polizei und Justiz dafür, dass wir uns nicht einfach nehmen können, was wir zum Leben brauchen. Und so müssen wir uns auch noch zum schlechtesten Lohn verkaufen, um uns das Leben leisten zu können.

 

Ausgrenzung


Für die Menschen, die in ihren Heimatländern nicht einmal das können und deshalb versuchen hier her auszuwandern, endet die Flucht oft bereits an den europäischen Außengrenzen. Obwohl immer wieder Flüchtende bei dem Versuch die hermetisch abgedichtete Festung Europa zu erreichen, sterben, stimmen die überzeugten Nationalisten*innen dieser brutalen Politik noch zu. Für sie sind Flüchtende nichts anderes als potentielle Kostenfaktoren für “ihre” Nation, denn “die” gehören “qua Natur” nicht zum eigenen nationalen Kollektiv. Konsequenterweise sollen daher auch die Menschen, die es hier her geschafft haben und nicht abgeschoben werden können oder sollen, stets ihre Leistungsbereitschaft unter Beweis stellen und sich gefälligst integrieren. Ausländer bleiben sie trotzdem und vor rassistischen Übergriffen schützt sie auch der deutsche Pass nicht.

 

Leistungszwang


Das alltägliche Hauen und Stechen in dieser Gesellschaft sorgt nicht gerade für eine solidarische Grundstimmung unter den Menschen. Obwohl wir schon nicht selber darüber entscheiden können wie und was produziert wird, müssen wir uns jetzt auch noch um mehr oder weniger schlecht bezahlten Arbeitsplätze streiten. Immer in Abhängigkeit des Gewinninteresses eines Arbeitgebers opfern viele ihre Freizeit und Kreativität in unbezahlten Praktika und Leiharbeitsjobs, schleppen sich krank zur Arbeitsstelle oder gehen noch unter Hartz IV Niveau arbeiten, in der Hoffnung auf eine halbwegs gesicherte Existenz.

 

Damit diese Zustände ertragbar werden, wird sich eine solidarische Gemeinschaft im nationalen Kollektiv einfach herbei imaginiert. So kann man sich noch unter den beschissensten Umständen mit Stolz für Staat und Kapital krumbuckeln.

 

Während am dritten Oktober auch die Leute in Hannover sein werden, die sich mit dem Vorankommen der Nation und allem was dazu aus ihrer Sicht notwendig ist identifizieren, werden auch wir da sein. Denn die Feier der Nation ist ein Angriff auf das schöne Leben und ein Hohn gegenüber der Gesellschaft, wie wir sie uns vorstellen: Wir wollen eine Gesellschaft die die Produktion, das Wohnen, die Bildung nicht nach kapitalistischen Interessen, sondern nach den Bedürfnissen der Menschen organisiert. Für eine Zukunft ohne Nationalismus und Nation gehen wir am dritten Oktober auf die Straße.

 

Denn was ihr feiert ist: Armut, Ausgrenzung, Leistungszwang!

http://oct3.net/

 
4
Jul
    Aufruf - Naziaufmarsch? Läuft nicht.

Naziaufmarsch? Läuft nicht.

Das Nenndorfer Wincklerbad soll den Neonazis auch 2014 wieder als Symbol ihres geschichtsverdrehenden Opfermythos dienen. Dort hatten die Alliierten ein Internierungslager eingerichtet. Bereits seit 2006 inszenieren Neonazis in Bad Nenndorf einen sogenannten "Trauermarsch". Indem die Neonazis historische Zusammenhänge und Tatsachen leugnen oder aus dem Kontext reißen und deutsche Täter_innen zu Opfern erklären, relativieren sie den Nationalsozialismus. In ihren Redebeiträgen verbreiten sie nationalistische und völkische Hetze. Diese findet nicht nur verbal statt, sondern stellt eine reelle Gefahr für viele Menschen dar, die nicht in das menschenfeindliche Weltbild der Neonazis und ihrer Unterstützer_innen passen.

Nach den erfolgreichen Blockadeaktionen werden wir dem Naziaufmarsch dieses Jahr ein Ende setzen. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass Massenblockaden auch in Bad Nenndorf möglich sind und den Naziaufmarsch effektiv verhindern können. Erstmals haben hunderte Menschen die Aufmarschstrecke der Nazis blockiert und die symbolträchtige Abschlusskundgebung der Neonazis verhindert – das war großartig!

 

Wir werden an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen und mit Menschen aus verschiedenen Städten und Dörfern den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf blockieren. Von unseren Aktionen des Zivilen Ungehorsams wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die das Ziel teilen, den Aufmarsch zu verhindern.

 

Folgt uns bei facebook und twitter. Bleibt auf dem Laufenden.


Kommt am 2. August 2014 nach Bad Nenndorf und bringt viele Menschen mit.

 

Verhindert mit uns den Naziaufmarsch! ♥ 2 block

 

www.badnenndorf-blockieren.mobi

 
30
Mai
    PM: Grüne Jugend Hannover unterstützt die Proteste der Flüchtlinge auf dem Weißekreuzplatz

PM: Grüne Jugend Hannover unterstützt die Proteste der Flüchtlinge auf dem Weißekreuzplatz

Die Grüne Jugend Hannover (GJH) unterstützt die Proteste der Flüchtlinge, die am Samstag dem 24. Mai ein Refugee-Camp auf dem Weißekreuzplatz errichtet haben.
Die mehrheitlich aus dem Sudan stammenden Flüchtlinge möchten so auf die schwierige Situation im von jahrzehntelangen Bürgerkriegen geplagten Sudan aufmerksam machen und kritisieren scharf die Abschiebepraktiken Deutschlands. Auch die GJH wendet sich gegen die Abschiebepraktiken und damit gegen die Dublin-Verordnungen, Frontex und grundsätzlich gegen Abschiebungen und Menschenleben bedrohende Asylpolitik.

Die Flüchtlinge demonstrieren für eine bessere Gesundheitsversorgung, gegen die Residenzpflicht, das Arbeitsverbot, gegen Rassismus und Diskriminierung durch diverse Behörden, die ihr Leben hier unerträglich machen. In einem Flyer der Protestierenden heißt es dazu: „Wir weigern uns, die Situation von Flüchtlingen in Niedersachsen anzunehmen.“

Die GJH fordert deshalb die Stadt und die politischen Verantwortlichen in den Parlamenten dazu auf, eine humane Asyl- und Flüchtlingspolitik umzusetzen. Vor Allem die Stadt Hannover bitten wir darum, tatkräftig den Flüchtlingen auf dem Weißekreuzplatz bei ihrem Protest zu helfen und den Dialog zu suchen. Das Refugee-Camp muss erhalten bleiben! Es trägt die sonst oft nicht wahrgenommenen Zustände auf die Straße und damit ins Bewusstsein der Gesellschaft.
Für die Grüne Jugend Hannover ist klar, dass die Unterstützung der Flüchtlinge nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben darf. Wir rufen deshalb explizit zu Spenden auf, und bitten darum, diese dann im Refugee-Camp abzugeben.


Weitere Infos gibt es hier:

www.ageeb1999.wordpress.com

www.facebook.com/ageeb1999

 
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