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Mittwochs ab 18.00 Uhr

 

 

 
12
Apr
    PM: GRÜNE JUGEND Hannover unterstützt soziales Zentrum im Moritzwinkel

PM: GRÜNE JUGEND Hannover unterstützt soziales Zentrum im Moritzwinkel

Die GRÜNE JUGEND Hannover solidarisiert sich mit den Aktivist*innen im ehemaligen Vereinsheim des VfL Hannover im Moritzwinkel 12 und teilt deren Anliegen, das Gebäude in ein soziales Zentrum für Alle umzuwandeln. Unter dem Motto "Kultur statt Verfall" setzen wir uns an der Seite der Aktivist*innen für mehr kulturelle und soziale Freiräume in Hannover ein. Wir fordern den Präsidenten der Leibniz Universität Hannover Herrn Epping dazu auf, sich ebenfalls für ein soziales Zentrum an diesem Standort einzusetzen. Dazu ein Mitglied der GRÜEN JUGEND Hannover: "Von einem sozialen Zentrum wie es die Aktivist*innen fordern würden gerade auch viele Student*innen der Leibniz Universität profitieren. Die Campuskultur wird dadurch vielfältiger und Student*innen erhalten so den dringend benötigten Freiraum für selbstorganisierte Projekte".

Hintergrund:
Das Gebäude stand seit 3 Jahren leer. Am morgen des 8.4.16 verschafften sich eine Gruppe Aktivist*innen Zugang zu dem ehemaligen Vereinsheim. Der Leerstand solcher Gebäude ist vor dem Hintergrund des Mangels an Wohnraum sowie öffentlichen Raums für kulturelle und soziale Projekte in den Stadtteilen Linden und Nordstadt unverständlich.
Infos auf http://winkel12.blogsport.de/

 
14
Jan
    Gedenktag

Gedenktag

 

 

Die Grüne Jugend Niedersachsen lädt zu einem Gespräch mit dem Shoa-Überlebenden Tswi Herschel und anschließendem Besuch in der Gedenkstätte Ahlem.

Informationen zur Biographie:
Tswi Joseef Herschel (geboren 1942 in den Niederlanden) wurde als Kind jüdischer Eltern während der NS-Zeit in einer Adoptivfamilie versteckt. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er bei seiner leiblichen Großmutter, von der er mit acht Jahren von seiner jüdischen Herkunft und der Ermordung großer Teile seiner Familie im Zuge der Shoah erfuhr. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt heute in Israel. Dort
leistet er, ebenso wie in Europa, Aufklärungs- und Bildungsarbeit. Mit ihm und seiner Tochter Natalie möchten wir über seine Lebensgeschichte und über die gegenwärtigen Erinnerungskultur sprechen: Jede*r Interessierte ist uns herzlich willkommen!

Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und anschließend auf eine anregende Diskussion, euer Prep-Tem!

Ort: Senior-Blumenberg-Gang 1, Hannover

Start: 11Uhr

 

 
13
Dec
    FREE THE T(H)REE - Soliaktion
FREE THE T(H)REE

Free the T(h)ree

Die kapitalistische Maschine läuft weiter. Die Zeit tickt.
Ewig arbeitend und nie stillstehend, getrieben durch die Gier nach Geld, fräst sie sich in die Landschaft. Das Unheil kommt mit stetiger Geschwindigkeit auf uns zu. Am Ende des Tunnels ist Licht zu sehen. Von der Seite kommt unerwartete Bewegung ins Spiel. Es gibt Hoffnung.
Das Bollwerk ist massiv. Es umgibt uns, greift nach uns. Es schützt das Ich davor, das Bestehende, von dem es scheinbar untrennbar abhängt, infrage stellen zu müssen. Kein Wunder also, dass Aktivist*Innen regelmäßig auf die erpresserische Gewalt vom System abhängiger und das System erhaltender Ordnungshüter*Innen treffen, wenn sie versuchen, der kapitalistischen Maschine Sand ins Getriebe zu streuen. So war es auch bei mittlerweile vier Aktivist*Innen aus dem Hambacher Forst.

Einst war der Hambacher Forst 5500 Hektar groß. Er war ein Habitat seltener, ja gar bedrohter Tierarten. Seit 1977 musste der Wald, ein kompliziertes Ökosystem aus Bakterien, Pflanzen, Tieren und Pilzen, einer in Einheit mit dem Staat, also der Wirtschaft stehenden Kohlewüste weichen. Dieses sich in zweifacher Hinsicht als Quelle für Kohle in das Wirtschaftssystem einfügende Aschenloch ist bekannt als die größte Kohlendioxid-Quelle Europas. Damit treibt der Kohletagebau die weltweite Klimaerwärmung voran und verbaut uns damit unsere kollektive Zukunft.
Besonders betroffen vom Klimawandel sind vor allem ärmere Länder des globalen Südens. Die Grüne Jugend Hannover solidarisiert sich mit allen bis jetzt und in Zukunft an den Folgen des Klimawandels leidenden Menschen auf unserer gemeinsamen Erde. Aber auch die Bedrohung der Natur, sowohl im Hambacher Forst als auch weltweit, und das Leid der lokalen Bevölkerung durch Umsiedlungen und Feinstaubbelastung sollen nicht unerwähnt bleiben.
Aus diesen Gründen wird der Hambacher Forst seit 2012 von Aktivist*Innen besetzt. Seit 2013 ist auch die Wiese vor dem Hambacher Forst, die dem sehr engagierten Kurt Claßen gehört, besetzt. Ein sehr interessanter Artikel zum Geburtstag der Wiese findet sich hier: http://hambacherforst.blogsport.de/2015/11/19/wiesen-geburtstag/
Dabei waren die Aktivist*Innen immer wieder mit sehr aggressiven Polizist*Innen und Security-Angestellten konfrontiert. Zum Schutz der wirtschaftlichen Interessen von RWE wird mit Gewalt und Inhaftierung gegen Aktivist*Innen vorgegangen, obwohl das Handeln des Staats nur seine eigene Torheit widerspiegelt. Im Roman „A Friend of the Earth“ von T. C. Boyle werden die Umweltzerstörer von den Aktivist*Innen als Kriminelle bezeichnet.
Im Oktober wurden drei Aktivist*Innen aus dem Hambacher Forst festgenommen und dabei durch Polizist*Innen und Security-Angestellte verletzt. Mr. Blue, der unter anderem ein gebrochenes Handgelenk davontrug, wurde bis jetzt medizinische Versorgung verwehrt. Die anderen Beiden  erlitten eine Platzwunde und eine gebrochene Nase. Den Aktivist*Innen wird unter anderem Körperverletzung vorgeworfen. [1,2,3,4]

Aufgrund dieser Repression hatten die Aktivist*Innen Anfang November zu Soli-Aktionen unter dem Motto „Free the t(h)ree“ aufgerufen. [5] Daraufhin wurden viele Bilder mit Botschaften der Solidarität geschossen. [6] Um unsere Solidarität zu zeigen, haben wir das oben stehende Foto geschossen.
Seit Ende November befindet sich ein*e vierte*r Aktivist*In in Gewahrsam, weil sie/er in Köln an diesem Tag angeblich Ladendiebstahl im Wert von wenigen Euros begangen habe.
Außerdem wurde ein Besuch bei Mr. Blue im Gegensatz zu einem Besuch der anderen beiden Aktivist*Innen unter merkwürdigen Ausreden bis jetzt verhindert. [7]
Diese Vorgänge zeigen, dass es sich nicht mehr um die Ausführung rechtlicher Pflichten durch Beamte handelt, sondern um den Ausdruck persönlichen Hasses gegenüber den Aktivist*Innen. Die Beamten der Polizei missbrauchen ihre Macht zur Strafverfolgung, um Aktivist*Innen zu unterdrücken und damit das wirtschaftliche Interesse von RWE zu schützen. Dabei ist eine Kooperation der Polizei und des Innenministeriums mit RWE zu beobachten. [8]
Dass die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik eng sind, zeigt auch dadurch, dass der Kohlekompromiss allein zwischen ranghohen Politikern von SPD und CDU, insbesondere Sigmar Gabriel, der IG BCE und den großen Energiekonzernen ausgehandelt wurde. [9] Da entscheiden also eine Handvoll mächtiger größtenteils Männer über die Freisetzung Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxids. Und es sind genau jene Mächtigen, die sich weltweit als Klimavorreiter darstellen. Wir fordern eine basisdemokratische Gesellschaft, die selbst entscheidet, wie und in welchem Ausmaß Strom produziert wird.

Erfreulicherweise wurden zwei der im Oktober Inhaftierten am 10. Dezember entlassen. [9] Trotzdem sind noch zwei Aktivist*Innen gefangen und müssen die ungerechtfertigte Inhaftierung erdulden. Wahrscheinlich werden weitere politisch Aktive gewaltsam festgenommen und inhaftiert werden.
Der Kapitalismus grenzt die Individuen aus, die sich ihm widersetzen. Es hilft nur, weiter Sand ins Getriebe zu werfen. Steter Tropfen hölt den Stein.

Wie Ihr Mr. Blue Briefe schreiben könnt, denn die Haft kann sehr langweilig sein, könnt Ihr hier nachlesen: https://abcrhineland.blackblogs.org/briefe-letters/

Quellen:
 
6
Dec
    Es reicht – Rassistischer Hetze entgegentreten

Vergangenen Montag ist es rund 200 Antifaschist*innen gelungen den "Abendspaziergang" von PeGiDa in Hannover zu verhindern. Trotz strömenden Regens kamen zahlreiche Menschen!

An den Erfolg soll natürlich angeknüpft werden und dafür steht folgendes Datum: 14.Dezember, Georgsplatz Hannover!


Es reicht!

 
19
Nov
    Es reicht – Nationalismus ist keine Alternative!
Es reicht – Nationalismus ist keine Alternative!

Mehr als zwei Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte pro Tag. Ständig steigende Zahlen von rechter Gewalt gegen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Immer weitere Beschneidung des Asylrechts und Inkaufnahme von menschenunwürdigen Zuständen für Schutzsuchende in Deutschland und auf der Flucht.

 

Für diese traurige Bilanz des Jahres 2015 zeichnet sich die AfD mit ihrer rechtspopulistischen, rassistischen Hetze mitverantwortlich. Dass der verbalen Aufrüstung und dem Schulterschluss mit Pegida und offenen Nazis Taten aus dem Umkreis „besorgter Bürger_innen“ folgen, ist unter diesen Umständen kein Wunder. Es reicht - wir haben keinen Bock mehr auf (noch) eine Partei, die Rassismus und Hetze salonfähiger machen! Wir stellen uns dem Bundesparteitag der AfD in Hannover entgegen und rufen alle dazu auf, sich am lautstarken und kreativen Protest zu beteiligen. Kommt alle am 28.11. um 12 Uhr auf den Opernplatz, um zu zeigen, dass wir Rassist_innen in unserer Gesellschaft keinen Platz einräumen wollen!

 

Nach der Kundgebung auf dem Opernplatz ziehen wir gemeinsam zum Kongresszentrum, um mit unserer Forderung, nach einer offenen, solidarischen Gesellschaft der AfD entgegen zu treten.

 

Mehr Infos unter http://esreicht.blogsport.de

 

 
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